Review

Story:
Uns Van Helsing mal wieder....im finstren mittelalter wird van helsings Vampiekillertruppe bis auf den furchtlosen Anführer selbst getötet. Auch seine liebe Frau wird in einen Vampir verwandelt, weshalb Van Helsing sie töten muss....tja dafür wünscht sie ihm eben die unsterblichkeit an den Hals bis er alle Vampirprinzen gekillt hat...ach den Dracula hat er schon nebenbei mal abgemurkst....
klingt komisch...is aber so.....oder so ähnlich auf jeden Fall....

Was uns hier erwartet ist B-Movie Schrott auf niedrigstem Niveau. Dabei kann man an der Inszenierung nicht mal was aussetzen, denn die kommt mit Farbfiltern und allerhand modernen Stilmitteln daher....zuviel erwarten sollte man allerdings auch davon nicht.

Schauspieler:
Also wie die ganzen Gurken hießen weiß ich schon gar nicht mehr. Aber das ist auch egal weil sich niemand auch nur ein kleines bisschen anstrengt. Alle wirken irgendwie gelangweilt, emotions- und lustlos! Vor allem unser Van Helsing Darsteller enttäuscht doch sehr. Dann lieber einen charismatischen Hugh Jackman ("Van Helsing"). Die weibliche Darstellerriege zeichnet sich hauptsächlich durch eine große Oberweite aus...das wars aber auch schon.

Action/Effekte:
Wenigstens da kann man doch etwas mehr erwarten....aber Pustekuchen. Die Biss-Szenen sind billig und zum Teil stümperhaft geschnitten. Das trifft auch auf die "eindrucksvoll" (ACHTUNG: IRONIE") coreographierten Prügelszenen zu. Ich habe ja keinen zweiten Blade erwartet aber das.....na ja...wenigstens werden wir vor billigen CGI-Tricks verschont! Gore gibts übrigens keinen und deshalb versteh ich auch die Freigabe ab 18 nicht....aber so werden wenigstens unsre kleinen vor diesem Schund verschont.

Spannung / Atmosphäre:
Die Eingangssequenz im Mittelalter ist in blaues Licht getaucht...wieso....woher soll ich das denn wissen. Sieht nicht wirklich toll aus und.....Atmosphäre?...Fehlanzeige!!! Ach übrigens: Damals gabs schon Pyjama-Hosen...achtet mal drauf wenn Van Helsings Frau durch den Wald rennt. Auch nachdem sich die Handlung in unsre Zeit verlagert und Van Helsing Arzt (!!) ist wirds damit nicht besser. Alle glauben ihm auf Anhieb seine Vampirgeschichte (natürlich auch der Priester!) und wollen ihm helfen. Das Highlight dabei ist der kleine Flirt zwischen Helsing und seiner Arzthelferin ("Ich halte sie nur für launisch und geheimnissvoll.....und für ziemlich gut aussehend!!!"....*muhahahhahar*)

Musik:
Vielleicht noch der positivste Punkt am Film....wobei ihr auch davon nicht zuviel erwarten solltet. Der Score hält sich meist im Hintergrund und nervt wenigstens nicht.

Fazit:
Schlecht gespielter solide inszenierter aber teilweise stümperhaft geschnittener Vampir-B-Movie-Schrott an dem man nur schwer etwas positives findet.
Ach....wieso darf man eigentlich für so was den guten Namen von Bram Stoker vergewaltigen? Und was ist das für ein cool (kein scheiß) aussehender Vampirjäger auf dem Cover...??Im Film kam der jedenfalls nicht vor...aber egal.
Wohlwollende 2 von 10 Punkten !!

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