Denis Leary hat in diesem Film nichts anderes zu tun, als den Volltrottel zu verkörpern, dem auch die einfachsten Dinge nicht gelingen. (Ich fühlte mich stark an Dick und Doof erinnert.)
Wie konnte er nur das 4-Millionen-Dollar-Gemälde stehlen? Weil das Drehbuch, an dem auch Denis Leary selbst mitgeschrieben hat, hierfür keine plausible Erklärung erfinden konnte, beginnt der Film auch erst mit der Verfolgungsjagd, die leider keine Spannung aufkommen lässt, weil der Film sich lieber auf Situationskomik konzentriert, die aber nicht gelingen will. Die Witze verpuffen in ihrer Übertrieben und stellen meist nur ungewollten Slapstick dar.
So wird das Gaunerpärchen von 4 weiteren Gaunertrotteln, die immer nur ein Auto nach dem anderen stehlen, und zusätzlich zwei Polizisten verfolgt, denen die Arbeit einfach zu leicht gemacht wird. (Bester wiederkehrender Spruch: „Das ist mir doch nun zu einfach!“ --> DIESES ZITAT TRIFFT ES WIRKLICH AM BESTEN !!!)
Auf Grund der Oberflächlichkeit der Darbietungen hat der Zuschauer ausreichend Zeit, sich die Frage zu stellen, warum Sandra Bullock in dieser Rolle mit einem Nichtsnutz zusammen ist und sich selbst nach 7 Jahren nicht von ihm trennen kann.
Einzig Sandra Bullock spielt niedlich und frisch wie immer, aber auch nur mit klischeehaften Charaktereigenschaften.
Pro:
- Wunderschöne Landschaftsaufnahmen!!! (Das Beste am ganzen Film!)
- Eine hübsch anzusehende Sandra Bullock!
- Irgendwie sind die Darsteller doch sympathisch!
- Es kommt ein wenig Wochenendurlaubsstimmung auf!
Kontra:
- Oberflächliche und unrealistische Handlung!
- Keine Höhepunkte und keine Spannung!
- Die Witze arten in Slapstick aus und funken nicht richtig!
Fazit:
Nur für Fans von Sandra Bullock und wenn man sich auf den Blödsinn einlassen kann (also mit viel Toleranz bewertet): 7 / 10