Review

kurz angerissen*

erstmals veröffentlicht: 01.06.2014

From the streets into the woods – hüpft Alfonso “Carlton” Ribeiro zu Anfang noch im hippen MC-Hammer-Outfit auf dem Basketballplatz herum und zieht Seth Green ab, geht’s später ins klassische Hüttenhorrorambiente, wo man inmitten von Nadeln und Fichten auf die Filmmonster trifft, die in einer Pre-Title-Sequenz schon mal dank des engagierten Einsatzes von Clint "ugly little Brother of Ron" Howard effektiv vorbereitet werden – monströse Zecken, die im Handlungsverlauf noch weiter anwachsen und schließlich bisweilen abstruse Ausmaße annehmen. Die Mechanismen und Muster des Films sind typisch für die Entstehungszeit, allerdings trumpft „C2“ mit durchaus ekligen Effekten auf, die wohltuend handmade sind und dabei zwar durchschaubar, aber dennoch herrlich greifbar: Da wuseln mehrbeinige Viecher mal über den Nadelboden oder den Baum hinab und erinnern stark an Spinnenhorror, da wird ein Puppenkörper von innen heraus zum Platzen gebracht und entblößt widerliche, verharzte Gliedmaßen. Kein Geniestreich, macht aber wegen der originell gestalteten Viecher und der ironischen Handlung mit einigen bekannten Gesichtern eine Menge Spaß.

*weitere Informationen: siehe Profil

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