Review
von Vril-Mann
Eine Frau leidet an partieller Amnesie – sie erinnert sich zwar an alle grundlegenden Dinge, hat aber Schwierigkeiten damit, Gesichter, vor allem das ihres Ehemannes, wiederzuerkennen. Währenddessen werden immer wieder Leichen von rothaarigen Frauen aufgefunden, denen das Gesicht zerschnitten wurde. Zwischen diesen Begebenheiten scheint ein Zusammenhang zu bestehen – zwei Mordkommissare gehen den Dingen auf den Grund...
Trotz der nicht uninteressanten Ausgangssituation, entwickelt sich dieser Thriller zu einem ermüdenden Ereignis, da er viel zu lange braucht, um seine Geschichte zu entwickeln. Nachdem in den ersten zwei Dritteln nicht viel passiert ist, erwartet man dann wenigstens eine spannende Schlussphase, doch auch die bleibt aus, da auch das Ende kaum überzeugen kann. Ein zwar recht gut gespielter, aber überaus langweiliger Film mit konfuser, schlecht entwickelter Dramaturgie, der höchstens durch den geschickten Einsatz von Filmmusik noch in einigen Szenen eine atmosphärische Wirkung hervorruft und dadurch ein paar Punkte sammeln kann. Das reicht aber noch lange nicht aus, um das Anschauen dieses verworrenen Thrillers zu einem befriedigenden Erlebnis zu machen – ergo ein sehr schwacher Film.