Review
von Leimbacher-Mario
Schneemobile & Angstdomizile
Drei Wintersportler kommen vomWeg ab und stranden in einem verlassenen Hotel - und dort ist es gruselig. Das ist im Grunde alles, was man über „Ghostkeeper“ wissen muss. Doch hinter der simplen Prämisse steckt noch wesentlich mehr Gänsehaut und Grauen als man meint...
„Ghostkeeper“ kennt kaum ein Schwein. Dabei wird das in Zukunft ohne Zweifel einer meiner geheimen Gruselperlen sein, wenn einer nach versteckteren Winterschauern fragt. Das Ding hat viel Unbehagen und wenig Fehler. Ein einsames Hotel, viel Schnee, Verrückte an jeder Ecke, keine Hilfe in Sicht. Sogar in den Figuren bröckelt das Sanitäre und Soziale von Minute zu Minute mehr ab. So richtig fassen kann man die Hintergründe und beunruhigenden Entwicklungen nicht. Alles ist fließend, alptraumhaft, leicht surreal. Slasher? Geistergeschichte? Man meint gleich in jedem Fall/hoffentlich aufzuwachen - aber sicher kann man sich darüber nicht sein.
Fazit: Rot auf Weiss auf einem dicken Batzen Atmosphäre - „Ghostkeeper“ verbindet eiskalten Schauer mit unumgänglicher Kreativität durch beschränkte Mittel zu einer Kreuzung aus Slasher und „Shining“-light - absoluter Geheimtipp für die fröstelnden Monate!