Holla die Waldfee. Wer sich den Titel „Witch Bitch – Tod aus dem Jenseits“ aka „Death Spa“ ausgedacht hat, der sollte eigentlich einen Oscar für den geilsten Filmtitel bekommen. Wie die unterschiedlichen Titel ja schon verraten, wird dem alles guckenden Filmkonsumenten ein Geister-Slasher-Flick um Augen und Ohren gehauen.
Es leben die 80er. Fitness ist genauso angesagt, wie geile Fönfrisuren, Leggins und Neonbeleuchtung. Das alles ist selbstverständlich auch im angesagtesten Fitnessclub der Stadt so. Alles läuft gut, blöd nur, dass man einem Computer die Kontrolle über alle Abfolgen gegeben hat. Denn schon bald werden einige Clubmitglieder kalt gestellt und die Polizei fragt sich langsam, was der Scheiß soll. Logo, dass erstmal der Chef im Mittelpunkt der Untersuchungen steht, der ja auch schon seine Frau verloren hatte.
Wie schon erwähnt gibt es für den Titel schon mal volle Punktzahl. Einfach traumhaft. Leider geht es nicht so schön weiter. Denn die Handlung zieht sich doch schon gewaltig und die Umsetzung lässt teilweise auch zu wünschen übrig. Alleine die Kulissen sind schon richtig mies geworden. Man merkt einfach, dass einfach ein paar bunte Wände in ein Filmstudio gestellt worden sind. Ohne zugehörige Decken versteht sich, der Zuschauer soll ja auch mal einen Blick auf die Scheinwerfer werfen dürfen.
Auch die Schauspieler stolpern eher durch den Film, als dass sie ihrem Beruf nachkommen würden. Alles also echt trashig bis zum Abwinken. Allerdings sind einige Effekte recht gelungen. Zwar dauert es ewig bis mal der Punk abgeht, aber wenn dann sind die Szenen auch ganz amtlich.
Die 80er Jahre Atmosphäre dürfte nicht jedem gefallen, denn hier ist wirklich alles am Start, weshalb einige dieses Jahrzehnt abfeiern und wiederum andere einen großen Bogen um alles machen, was damit zu tun hat.
Fazit: Mir hat das Teil schon Laune gemacht. Allerdings sollte schon das Wort Trashliebhaber als zweiter Vorname im Ausweis eingetragen sein. Ansonsten könnte der Film ganz schön lang werden.