Review

Entspannung pur


In einem beliebten und (für die 80er) hochtechnisierten Health Club/Spa/Fitnessstudio (zur Not auch mal Disco!) wird geschwitzt was das Zeug hält - nur in diesen Tagen eher weniger auf Grund von Dampfbad oder Tanzkurs, sondern eher wegen mysteriöser Todesfälle vom Butterflygerät bis zur Damenumkleide...

„Death Spa“ ist ein amtlicher Tiefpunkt der späten 80er. Oder eher Höhepunkt für uns Verrückte. Denn dieser bunte Fiti-Slasher ist durchtrainiert und angespannt bis in die Fußspitzen, ein trashiges Spitzenmodell der Zukunfts- und Retroklasse. Schweißtreibend, zwerchfellpenetrierend, partytauglich. Ein kalorienarme Bierdusche. Alles andere als ernst zu nehmen oder perfekt - aber selbst in seinen massiv unrunden Passagen (etwa Schnitte, Sprünge und Handlung an sich) noch sympathisch bis faszinierend. Erst recht wenn man ein Faible für solchen käsigen Quatsch hat. Oder die 80er. Oder den Körperkult und Fitnessstudios. Und alles drei trifft auf mich zu. Deshalb passt „Death Spa“ voll und ganz in mein Beuteschema. Und für jeden der auch nur halbwegs ähnlich tickt sicher genauso. Von Freddy bis Carrie wird etwas abgepaust, von Jane Fonda bis Billy Blanks natürlich auch. Panne deutscher Titel. Luftsprünge und Schnappatmung. Seitenstiche mal anders. The Champions! 

Fazit: ein toughes und fittes und definiertes Cheesefest der Neonklasse! Vom Asitoaster bis zum Aerobickurs, vom Trimmdichrad bis zur Sauna, vom Gemüsesmoothie bis zum Hantelbereich wird hier spektakulär gestorben und gelacht was das knappe Zeug hält. Völlig losgelöst und saftig! 

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