In dem Starbody Health Spa gehen schaurige Dinge vor sich. Es verschwinden Mitglieder, werden verletzt und die Freundin von Inhaber Michael Evans entgeht nur knapp dem Tod. Bald hat Michael das alles steuernde Computersystem und dessen Operator David in Verdacht.
Was der Computer so alles beeinflussen kann, mutet recht albern an. Daran ändert auch die sich im Laufe des Films entfaltende Erklärung nichts. Man muss in „Death Spa“ schon einiges schlucken. Oder man nimmt die Chose einfach nicht ernst, dann hat das durchaus einen Unterhaltungswert. Auch mal komisch, auch mal unfreiwillig. Für die Titelnennung hat man sich allerdings was nettes ausgedacht.
Es ist nicht so, als hätte der von Michael Fischa inszenierte Genrebeitrag keine interessanten Szenen. Er wirkt nur recht verpeilt, setzt sich erzählerisch zwischen einige Stühle und packt am Ende eine hanebüchene und doch immerhin halbwegs einfallsreiche Pointe aus. Neben dem Computerkram, der rückblickend natürlich heillos überholt wirkt, ist Protagonist Michael noch mit Visionen von seiner toten Frau beschäftigt und die Polizei mischt sich auch noch ein.
Es häufen sich die Kills, manche davon auch explizit in Szene gesetzt, die Effekte sind solide. Das Ensemble ist zweckdienlich, alles steckt in den 80ern und immerhin bemüht man sich darum, das Ganze nicht zu sehr aufzublasen. So ist vor 90 Minuten alles vorbei und man hat retro-Atmosphäre mit schwitzigen Körpern, nackter Haut und Blut gesehen. Im Grunde nicht verkehrt wirkt „Death Spa“ insgesamt aber nicht nach, gehört nicht zu den spannenden oder logischsten Vertretern seiner Art, der Bodycount ist überschaubar und dazwischen kommt er zu selten aus dem Quark.