Alle Kurzkommentare


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Ich hatte eher Tierhorror im Stile von SQUIRM erwartet und keine solche Hinterwäldler-Groteske, bei der jeder Versuch, lustig zu sein (Slapstick!), so derart in die Hose geht. Land- wie auch Stadtbewohner werden hier auf peinlichste Weise überspitzt dargestellt, die schrullige Frau mit der Hochsteckfrisur ist sogar überhaupt nicht zum Aushalten. Es ist auch ein hartes Brot, dem Einsiedler mit dem Verstand eines Kindes dabei zuzusehen, wie er in seiner verdreckten Bude mit seinen geliebten glibberigen Haustieren spricht - was gefühlt die Hälfte des Films ausmacht. Zu den Leuten mit den lachhaften Wurmunterkörpern sei nur gesagt, dass sie Teil eines knackigeren SciFi-Monster-Trashers hätten sein sollen. Aber das ist halt bloß so eine typische 70er Kleinstadtproduktion, wo jeder Bewohner irgendwie mithilft, aber niemand fürs Filmemachen geschaffen ist.

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"Die Wurmfresser" ist eines der besten Trashmovies das ich je gesehen hab. Regiesseur Herb Robins versteht es sichtlich mit einfachsten Mittel ein extravagantes, sich aus der Masse hervorhebendes Trashwerk zu kreieren. Fun, Ekel und Handlung sind "inteligent" (wenn man das in diesem Zusammenhang so nennen darf) bei "den Wurmfressern" in Szene gesetzt und macht dieses kleine Meisterwerk zu einem Musterbeispiel des Genres.

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