Eine grauenhafte Mordserie versetzt Chicago in Angst und Schrecken. Immer wieder werden Leichen mit abgetrennten Köpfen gefunden. Police Detective Diana Pierce ist mit den Ermittlungen in diesem Fall betraut. Was sie allerdings nicht im Entferntesten ahnen kann, ist, dass der brutale Killer ein Alien ist, welches sich die abgetrennten Köpfe seiner Opfer aufsetzt und dadurch deren Identität annimmt.
Das Filmprojekt "The Borrower" kämpfte mit einigen Widrigkeiten während der Produktionsphase, so ging zum Beispiel die ursprüngliche Produktionsgesellschaft Pleite und Cannon musste einspringen. Golan/Globus waren jedoch nicht an einem Film mit X - Rating interessiert und so musste der äusserst blutige und brutale Film, der er zweifellos geworden wäre, entschärft werden, sehr zum Missfallen von John McNaughton, doch es blieb ihm nichts anderes übrig. Geblieben ist dennoch ein Film, der sich sehen lassen kann. Die Story um den Köpfe - austauschenden Ausserirdischen ist ziemlich gewalttätig und zeichnet ein äusserst düsteres Bild der amerikanischen Metropole Chicago und im weitesten Sinne des ganzen Landes, der Streifen mutet fast nihilistisch an und gibt sich sehr kritisch gegenüber der amerikanischen Gesellschaft. Angeprangert wird vor allem die unglaubliche Beteiligungslosigkeit der Bevölkerung bei Verbrechen, dies wird in mehreren Szenen deutlich gemacht. Die Story selbst ist ziemlich spannend inszeniert, die Schauspieler agieren im grossen ganzen nicht schlecht. Die Effekte sind blutig und hart, dabei ziemlich realistisch in Szene gesetzt, hier gibt es nichts zu bemängeln.
Alles in allem bleibt ein absolut sehenswerter SF-Horrorstreifen, aber unbedingt die uncut-Fassung.