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Zwei Greenpeaceaktivisten landen mit ihrem Schlauchboot auf einer Vulkaninsel, um hinter die Machenschaften des dort ansässigen E Chem Konzerns zu kommen. Durch den ansässigen Pfarrer werden sie heimlich in die Fabrikanlage eingeschleust wo sie feststellen, das E Chem Mitarbeiter dort heimlich ihren Atommüll in den aktiven Vulkan entsorgen. Als sie bei ihren Nachforschungen entdeckt werden, zögert der rücksichtslose Colonel Kovacks (Charles Napier) nicht lange und lässt die beiden durch den Sicherheitsdienst jagen. Gleichzeitig jedoch fällt etwas Unbekanntes vom Himmel und nähert sich durch See und Erde der Forschungsanlage. Als ein Taucher, bei dem Versuch, das Alien zu bergen, tot auftaucht, beginnt die Jagd auf das Alien aus der Tiefe. Einen wirklich gehaltvollen Film wird von Billigfilmer Antonio Margheriti wohl niemand erwarten, dieser Streifen gehört allerdings noch nicht mal zu seinen wenigen unterhaltsamen. Statt dessen kriegt der gespannte Zuschauer in der ersten Hälfte bloß dämliches Inselabenteuer serviert und damit das öde Seilziehen um ein Videotape mit den Ökosensationsenthüllungen endlich ein Ende hat, wird unvermittelt ein albernes Alienmonster vom Himmel gezaubert. Das macht zwar auch nichts spannender, dafür gibt es in der zweiten Halbzeit ein paar Effekte zu belächeln. Angefangen von blauem Kontaminationsschleim bis zu Gebäudemodellen, die in die Luft fliegen, zieht Margheriti alle Register seines Unvermögens und unterhält zumindest damit noch stellenweise unfreiwillig. Das Alienmonster ist, wenn man es dann endlich mal sieht, so etwas wie ein großer Spielzeugroboter gepaart mit einem Oldschoolmonster. Da gibt es schlimmeres aber vor allem auch besseres in der B-Movieecke. Vor allem verhindert das nicht, dass die biederen Darsteller mit ihrer belanglosen Art nur unsinnig hin- und herrennen, darstellerisch reißt sich hier sowieso keiner ein Bein aus. Was bleibt, ist ein gnadenlos überbewerteter Schund mit ein bißchen "Alien"-Rip-Off, einem Indiana Jones Helden und billige Action mit ein wenig Blut versetzt. Einzig Charles Napier ist hier sehenswert als Bösewicht, aber das war er selbst bei Russ Meyer schon.

Fazit: Zwei öde Handlungsstränge werden wahllos zusammengefügt und mit mittelmäßigem Trash garniert. Funktioniert ganz gut als Schlafmittel. 2/10 Punkten

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