Review

"Final Crash - Concorde in den Tod", so der Titel meines Liebling-Trash-TV-Senders Tele 5 im Abendprogramm zur Primetime 20:15 Uhr. Geiler Scheiss! Chipstüte her, Bier aufgemacht, gemütlich auf die Couch gelümmelt und voller Vorfreude auf den Fliegerabsturz-Film gewartet.

Doch hui, was ist das? Ein paar versprenkelte Schönlinge inkl. Playmate finden eine Holzbox. Wissenschaftler wollen sie sein, und dieses Ding gilt es zu erforschen, denn es hat die Kraft die Welt zu zerstören. Klar, das muß sofort in die Hände der CIA gelangen, denn die will ja bekanntlich nur Gutes.

Hö? War da nicht was mit Flugzeugabsturz? Ok also weiter, kommt ja vielleicht noch.

Die Tränen steigen also ein in ein kleines Pappmaché-Fliegerchen und fliegen los. Krawömmel, ein liederlicher Absturz erfolgt. Natürlich rutsch dabei dann das Wrack durch Bäume und Felse minutenlang auf einen Abhang zu um gaaaaanz kurz davor aprupt zu stoppen.

Ah, das war jetzt also der Flugzeuabsturz. Oder doch nicht? Es hieß doch: "Concorde in den Tod". Wo ist denn jetzt die Concorde? Ist jemand bei dem Absturz gestorben der Concorde heisst?

Ab hier fehlt es irgendwie an meiner Aufmerksamkeit. Weiters gibts eigentlich nichts zu erzählen. Das Playmate haut mit dem Ding ab (um es mitten in der Wildnis dann der CIA übergeben zu wollen, man erinnert sich schließlich an den ursprünglichen Plan), ein Bärlein tanzt zweimal Tango, ein Zugschaffner bekommt echt Angst und eine Brücke wird gesprengt. Feddich.

Boah, was ein Scheiss.

Handlung: NULL. Schauspielerische Leistung: NULL. Und genau deswegen gibts den zweiten Stern: Einen solchen Drecks-Trash-Streifen hab ich schon lang nicht mehr gesehen, das ist so krass mies daß es echt schon wieder Trash-Film in Reinkultur ist. Hier ist nichts aber auch gar nichts in irgendeinem Wortsinne "gut". Nichtmal der Hannes Jaenicke, aber das streiten sich die Geister ja ob der jemals was gut geschauspielert habe. Sei's drum - der Film ist absoluter TRASH vom Feinsten!

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