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"Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück" ist einer von vielen Filmen, an denen eigentlich Nichts zu bemängeln ist. Nicht, weil mir diese Art von Filmen besonders gefällt, noch dass sie absolut oscarreif sind, sondern, weil ein professioneller Regisseur oder wie in diesem Fall eine Regisseurin einfach nichts falsch machen kann. Das Ende ist eigentlich zu 99,9 % sowieso immer vorhersehbar, d.h. es gibt in der Regel immer ein Happy End gibt, also die Hauptperson kommt zum Schluss immer mit seiner oder ihrer Flamme zusammen. Und da es in diesem Film ja gleich 2 Flammen gibt, ist ja ein Happy End sowieso schon garantiert, weil sie ja mit einem von beiden sicher zusammenkommt. Aber nachdem man dann so einiges über Hugh Grant und seiner Jugend erfahren hat, dass er dem anderen seine Verlobte ausgespannt hat und Bridget nur ins Bett bringen wollte, hat der Zuschauer seine Sympathien schon verteilt.
Das alles klingt jetzt ziemlich negativ, soll aber gar nicht so sein, weil im Endeffekt ist das ja das, was der Zuschauer sehn will, dass es ein Happy End gibt und Bridget mit demjenigen zusammenkommt, der menschlich gesehen viel besser ist. Zudem kommt noch, dass der Film ganz lustig ist, aber was mich dennoch verwundert hat, dass doch der ein oder andere nicht unbedingt für solche Filme normale Witz vorkommt, sondern schon eher ein geschmackloser, auch wenn es in der US-Version anscheinend noch viel "härter" zugehen muss. Schauspielerisch ist nicht viel zu sagen, alle spielen ihre Rollen ganz solide und Langeweile kommt, wie fast immer in solchen Filmen, nicht auf.
Abschließend ist zu sagen, dass "Bridget Jones" ein Film für jedermann ist, angefangen von den "GZSZ"- und "Marienhof"-Fans bis zu älteren Filmfans, die sonst auch Härteres schaun. Unterhaltung ist auf jeden Fall garantiert, trotz dem langsam ausgelutschten Thema.

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