Die verkohlten Tempelritter kehren zurück um wieder für puren Horrortrash Made in Spanien zu sorgen...
Story:
Jahre sind ins Land gezogen, seitdem die Tempelritter zum letzten mal aufgetaucht sind und gemordet haben. Doch Jahre später wollen die Tempelritter sich an den nachfahren ihrer Mörder rächen und stehen von den Toten auf. Schnurstracks marschieren sie ins Dorf, um wieder Angst und Schrecken zu verbreiten. Die Bewohner feiern gerade die Hinrichtung der Tempelritter. Eine kleine Gruppe überlebt den Angriff und verschanzt sich in der Kirche. Der Kampf ums Überleben beginnt.....
Die Geschichte bleibt hier vollends auf der Strecke, typisch für spanische Horrortrasher dieser Zeit. Man wird kurz über die Vorgeschichte aufgeklärt, dann werden die Leichen aufgeweckt und ab geht’s ins Dorf. Die Dialoge sind allein schon auf Grund der Synchro recht platt. Von Handlung kann man eh nicht reden......
Musik:
Diese versucht, verstörte Musik zu den reitenden Leichen ist schon irgendwie ein wenig krank aber leider nicht sonderlich unheimlich und bedrohlich. Eher nervend. Die Zigeunermusik erinnernden Klänge im Dorf sind auch alles andere als wohlklingend in meinen Ohren, so dass mich insgesamt das kalte Grauen packt. Und das liegt nicht daran, dass ich mich dabei grusele.....
Atmosphäre:
Also das Ambiente für einen prima Horrorfilm mit hübsch geheimnisvollen und düsteren Figuren ist gegeben. Nur leider wird daraus nicht viel gemacht. Die Darstellung der Leichen ist viel zu langweilig, es fehlt an Schockmomenten. Dabei ist die Auferstehung der reitenden Leichen doch noch wirklich gut in Szene gesetzt: Ein düsterer, nebeliger Friedhof. Grabsteine.... Ein tolles Set hat man da gebastelt. Auch die Auferstehung aus den Gräbern ist gut inszeniert. Doch leider war das schon der beste Teil des Films. Dafür laufen dann die Toten wie lahme Mumien durchs Dorf. Da fragt man sich ehrlich wieso die Menschen nicht einfach mal schnell ‚ eine Runde Slalom laufen und einfach abhauen. Der Versuch mit der Frau des Bürgermeisters und deren Ehemann eine Story aufzuziehen scheitert am GZSZ Niveau. Dazu werden uns dann noch hübsch dumme Charaktere (serviert), die im falschen Moment durchs Fenster gucken oder die Tür aufmachen. Aber das ist man ja auch aus modernen Slashern gewohnt. Ich habe mich jedenfalls köstlich gelangweilt und das Ende herbeigesehnt. Auch wenn solche Filme selten im TV sind, ist ein Ansehen kein Muss. Da helfen auch die wenigen blutigen Effekte nicht.
Schauspieler:
Entstammen in meinen Augen alle der Mottenkiste. Nicht einer der ansatzweise Talent besaß oder seine Rolle glaubhaft spielte. Dabei trägt eine Teilschuld aber sicherlich der etwas unpassenden Synchro. Leider keine wirklich guten Darsteller, jedoch typisch für die Art von Filmen.
Fazit:
Billiger Horrortrasher aus Spanien. Für die einen Kult, für mich langweilig. Wer auf solche billigen Möchtegerngruselfilme steht sollte mal einen Blick riskieren. Zumindest die Auferstehung ist gelungen. Dem Mainstreamzuschauer möchte ich aber dringend von diesem Werk abraten. Dämliche Dialoge, keine Spannung und kaum Atmosphäre so wie 3 bis 4 blutige Szenen sind die Glanzstücke dieses Films.