Die beiden Verlobten Howard Brackett (Kevin Kline) und Emily Montgomery (Joan Cusack) sind ein normales und sehr glückliches Paar. Wie so häufig machen sich beide einen schönen Abend und sitzen gemütlich vor dem Fernseher. Gespannt verfolgen sie, so wie die ganze Welt, die Oscarshow.
Es ist schon eine Sensation, dass ausgerechnet Howards ehemaliger Schüler Cameron Drake (Matt Dillon) zum Hollywood Star avancierte. Für die Rolle eines homosexuellen Soldaten wird Howard sogar für einen Oscar nominiert und gewinnt ihn letztendlich auch. Cameron hält, wie die anderen Preisträger auch, eine Dankesrede. Unter anderem dankt er auch seinem Lehrer Mr. Howard Brackett und behauptet letztendlich, dass Brackett schwul sei.
In Bracketts Heimatort Indiana schlägt diese Nachricht ein wie eine Bombe. Brackett ist fassungslos. Wie kommt Cameron drauf, dass ausgerechnet er schwul sei? Familien, Verwandte und nicht zuletzt Emily sind geschockt. Bald lassen Reporter nicht lange auf sich warten und wollen Howard Brackett interviewen.
Je mehr Brackett beteuert nicht schwul zu sein, um so weniger glaubwürdig erscheint er. Das führt Brackett in eine Identitätskrise, wo er vor allem erst mal sich selbst beweisen will, dass er nicht schwul ist.
Kritik:
Eigentlich ist es eine schöne Idee. Man muss sich mal vorstellen, wie es ist, wenn man unfreiwillig geoutet wird. Das muss der Horror für jemanden sein. Vor allem bei einer Oscar Verleihung, die ja nun wirklich weltweit ausgestrahlt wird.
Ist In & Out eine Romantik Komödie? Oder wie einige sagen eine turbulente spritzige Komödie? Bei mir ist nichts gespritzt, nichts fand ich turbulent und für eine Komödie hab ich zu wenig gelacht – nämlich gar nicht. Wenn ich dazu noch höre, dass In & Out eine Gesellschaftskritischer Film ist, kann ich nur meinen Kopf schütteln. Ausgerechnet dieser banale Film, der voll Platituden ist, soll Gesellschaftskritisch sein?
Angesichts des Films wird nämlich unter anderem suggestiert, dass alle schwulen Männer auf Discomusic stehen. Aaaah ja, jetzt bin ich viel schlauer ich kleiner Dummerle. Bitte noch mehr Klischees. Naja was soll man auch von einem Film erwarten, in dem die Leuchte Frank Oz Regie geführt hat.