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Der letzte Film von Teruo Ishii und seiner kaum noch würdig. Billige Video-Optik statt historisches, pompöses Kostümkino. Die Höllenwelt des blinden Verrückten ist sogar direkt schon amateurhaft umgesetzt und eine in einem brennenden Haus gefangene Menschengruppe wurde auf simpelste und unspektakulärste Weise getrickst. Lediglich ein paar altmodische Parkanlagen und einige Kimonos erinnern an glanzvollere Tage im Schaffen des Regisseurs. Enttäuschend ist das alles auch, weil der Film sich hinsichtlich Blut und Gewalt dermaßen zurückhält, also gemessen an den früheren Ishii-Reißern halt. BLIND BEAST VS. DWARF erweist sich nämlich als weitgehend langatmiger Kriminalfall. Zuletzt ist auch der Titel irreführend, denn die beiden Serienmörder - der Blinde und der Zwerg - begegnen sich nie, so dass es nicht zum Kampf der Killer kommt.
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Nach Japanese Hell der letzte Film von Teruo Ishii. Hier geht es jedoch weitaus weniger splattrig und trashig zur Sache. Von der Ausleuchtung bleibt es aber bunt und die Geschichte ist ebenfalls ungewöhnlich erzählt. Ein bilnder Wahnsinniger entführt Frauen und will das ultimative Kunstwerk aus den Körperteilen schaffen. Gleichzeitig verstümmelt ein kleiwüchsiger Freak irgendwelche Menschen. Zwei Detektive ermitteln. Eigentlich reden sie nur und der "Fall" löst sich wie von alleine. Der Film ist sehr dialoglastig und unspannend. Wer sich eine Sex oder Gewaltorgie wie in den Tokugawa-Zeiten erhofft wird vollkommen enttäuscht. Als Trashfilm geht das ganze auch nicht durch. Seltsamer Film mit ein paar Längen der höchstens für "die-hard-Fans" des Regisseurs zu empfehlen ist.