Review

Nach "Gladiator" hat Ridley Scott mit KdH wieder einen epischen Monumentalfilm abgeliefert, den ich mir diesmal aber glücklicherweise nur im Heimkino angesehen habe. "Glücklicherweise", weil ich mich geärgert hätte dafür mehr als die Videotheken-Leihgebühr bezahlt zu haben.
KdH hat eine abstruse Geschichte, schreckliche Dialoge und einen miesen Hauptdarsteller. Hier die Höhepunkte der wirklich blöden Geschichte (Achtung Spoiler!!!):
Der französische Hufschmied (O. Bloom) kommt ins heilige Land und erklärt den Einheimischen erst mal wie man einen Brunnen gräbt und Felder bewässert. Aber nicht nur Agrartechniken sind dem Schmied geläufig - auch die Kunst der Kriegsführung beherrscht er besser als jeder Edelmann. Über medizinisches Wissen kann er auch nicht klagen und erklärt dem dummen Priester, dass man die Leichen zur Seucheneindämmung eben verbrennen muss. Wenn wenigstens eine Erklärung für all das Wissen angeboten würde, könnte man darüber hinwegsehen. Das geschieht aber nicht.
Schauspielerisch zeigt Orlando Bloom bei alledem ungefähr die gleichen Fähigkeiten wie Steven Seagal. Er beherrscht einen Gesichtsausdruck - den aber bis zur Perfektion. ;-) Leider bekommen die z.T. wirklich guten Nebendarsteller nicht ausreichend Gelegenheit das vergessen zu machen.
Zuguterletzt können noch nicht mal die Kampfszenen durch Originalität oder imposante Einstellungen einen positiven Eindruck hinterlassen.
Fazit: Ich habe nicht viel erwartet und wurde noch enttäuscht.

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