Review

Der Beweis das sogar Filme deren Drehbuch auf dem Klo aus Langeweile
geschrieben wurden zu Blockbustern werden können liegt hier wohl
endgültig vor. Das größte Problem vor dem ich beim schauen dieses
Filmes stand war, dass ich weder eine gute Story finden konnte noch
einfach abschalten konnte und nur schöne Schlachten genießen konnte.
Zur Story ist einfach zu sagen, dass alles ziemlich abgehoben wirkt und
vor allem die "Wendepunkte" vorher nicht nur erkennbar sind sondern man
schon hofft es möge doch bitte anders kommen. Das Ende des Filmes ist
ein so was von kitschiges Hollywood Happy End, dass man fast schon Gift
und Galle spucken möchte. Die Schlachten hingegen sehen Anfangs sehr
nett aus, nur leider liegen so unheimlich lange Durststrecken zwischen
den Schlachten, dass man genausogut von Oase zu Oase in einer Wüste
marschieren könnte. Am Ende wirken die SFX, die die Schlacht scheinbar
cooler machen sollen, dermaßen lächerlich und überzogen, dass ich
lachender weise feststellen musste "Napalmangriffe gab es schon im
Mittelalter". Bleibt nur die Frage wo bleibt der US Army Captain, der
sagt "Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen"?



Kommen wir nun zu den Charakteren und deren besonderen Eigenschaften.
Naja eigentlich gibt es da nicht viel zu sagen, außer das der
Hauptcharakter ein einfacher Hufschmied, der für die Seele seiner Frau
ins heilige Land reist plötzlich zum wichtigen Fürsten wird und direkt
seine Frau vergisst um sich eine neue anzulachen. Man könnte auch
sagen, dass den Charakteren Tiefgang fehlt, was es allerdings für
bestenfalls mittelmäßige Schauspieler wie Orlando Bloom erst möglich
macht diese Rolle zu "spielen".



Zur Kamera gibt es nicht besonderes zu sagen. Die Musik springt nicht
sonderlich hervor und ist daher recht gut gewählt. Die SFX wirken
übertrieben und lächerlich.



Fazit: Wo krieg ich die 138 Minuten meines Lebens zurück die mir der Film gestohlen hat? Wen kann ich darauf verklagen?
Insagesamt 3/10 Punkte

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