Als Ramons Mutter sich umbringt ist er so geschockt, das erst mehrere Jahre verstreichen müssen, bis er sich wieder einbekommen hat. In dieser Zeit war sein Stiefvater Nicholas, der Schriftsteller ist, auf einer langen reise und ist jetzt wieder da. Doch Ramon erleidet einen Herzanfall und so wird die naive Kosmetikerin Kika angeheuert um ihn zu schminken. Dabei wacht Ramon wieder auf, und so fangen er und Kika eine lange Beziehung an. Als Kika dann jedoch von dem Bruder des Dienstmädchens vergewaltigt wird, und die sensationsgeile Reporterin Andrea auch noch alles mitfilmt und in ihrer Show zeigt, ist für Kika die Welt nicht mehr in Ordnung. Erst mal haut sie ab, und während sie weg ist tun sich unglaubliche Abgründe in ihrem Umfeld auf.
Die Inhaltsangabe, die sich wirklich interessant und gut anhört entspricht nicht annähernd dem, was einen erwartet. Der Film ist derart langweilig und uninteressant, dass man es kaum aushält ihn von Anfang bis Ende zu sehen, ohne Pausen zu machen oder vorzuspulen. Sicher wird es stellenweise mal etwas spannender, und auch die eine oder andere Handlungswendung wird ins Spiel gebracht, trotzdem können diese Sachen aber nicht über die formalen Mängel hinwegtäuschen.
Da wäre zu erst einmal Kika. Diese wird gespielt von Veronica Forque, die schon ziemlich alt und absolut nicht so begehrenswert ist, wie sie dargestellt wird. Zudem redet sie ständig einen Mist, den man kaum ertragen kann. Es scheint fast so, als wäre diese Kika ein dümmliches, oberflächliches Wesen, das nur mit einem Amöbenhirn ausgestattet ist. Und gerade dieser Mist, der da verzapft wird lässt den Film zu einer Zerreisprobe werden, die oft in Kopfschmerzen endet.
Des weiteren scheint der Film überhaupt keine Aussage und keinen Sinn zu haben. Lässt man sich dieses bei Filmen wie Uzumaki noch gefallen, weil sie trotzdem anhand der Darstellung interessieren, hat Kika eigentlich nichts zu bieten, es scheint eher wie ein Kaffeeklatsch für alte Damen zu sein, denn ein Film für jedermann.
Bleibt nur noch anzumerken das sich dieser Film hinsichtlich des Genres überhaupt nicht einordnen lässt, und das im negativen Sinne. Er ist keine echte Komödie, kein Drama, keine Farce (wie in der Fernsehzeitung angepriesen) und lässt sich auch sonst keinem anderen Genre zuzuordnen. Offensichtlich wusste der Regisseur selber nicht so genau, was er da nun eigentlich wollte, und so ist ein unausgegorenes, schlechtes Filmchen daraus geworden.
Fazit: Bloß nicht ansehen, man ärgert sich nur über die verschwendete Zeit.