Review

Das war ja wohl nichts mit dem Debüt im Amateurfilmbereich.
Daniel von Euw konstruiert zwei kleine Geschichten und nennt das ganze „Tales of Madness“. Das Resultat ist nahezu unsehbar und an Dilettantismus kaum zu unterbieten.

Dämonenspiegel:
Laura ersteht einen potthässlichen Spiegel, der dämonische Kräfte auf sie überträgt und zwei Rocker abmurksen lässt.

Twisted Mind:
Programmierer hilft einer Frau, die anonym bedroht wird. Zudem mischen psychisch gestörte Zwillingsschwestern mit.

Hätte Bethmann mir das Tape damals nicht umsonst zugeschickt, hätte ich keinen Pfennig dafür ausgegeben, denn das Resultat ist stellenweise übler als die Arbeiten des gerade Genannten.
Bis auf den Score kann man hier wirklich alles in die Tonne treten.
Die so genannten Darsteller sind offenbar Freunde und Nachbarn des Filmemachers, der die Gelegenheit nutzt, um in ihren Wohnungen zu filmen.
Die Geschichten durchziehen endlos lange und furchtbar hölzerne Dialoge, die möglichst authentisch wirken sollen, was furchtbar aufgesetzt rüberkommt.
Die Geschichten sind zwar einigermaßen durchdacht, lassen aber aufgrund schlecht getimter Schnitte kaum Spannung aufkommen.
Blut fließt an überhaupt keiner Stelle und die leicht entblößten Frauenkörper bewirken auch keine Freude, zumal die weiblichen Akteure für meinen Geschmack optisch nichts hermachen.

Bleibt also nichts übrig, was dieser Amateurproduktion auch nur ansatzweise ein Argument zum Ausleihen oder gar Kaufen beschert.
1 von 10 Punkten

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