Review

Operation Eastern Condors

Einer meiner absoluten Favoriten unter den Fightmovies!

Ein Haufen Knastis wird auf ein Himmelfahrtskommando geschickt um eine amerikanische Raketenbasis zu zerstören damit sie dem Vietkong nicht in die Hände fällt. Sie werden damit gelockt, das sie nach Erledigung ihres Jobs freie Männer sind und eine nicht unbeachtliche Summe Geld zugesprochen bekommen. Sie werden aus einem Flugzeug über feindlichem Gebiet abgeworfen, doch kurz nachdem alle bis auf den Befehlshaber abgesprungen sind, bekommen sie den Funkspruch die Aktion abzublasen. Weil aber schon alle aus der Maschine raus sind, entscheidet sich der Colonel die Mission durchzuziehen. Nach der Landung stößt die Truppe auf drei weibliche Guerilliakämpfer die ihnen bei ihrem Auftrag unter die Arme greifen sollen und so beginnt die Operation Eastern Condors.

Die Besetzung weisst eine Vielzahl an bekannten Gesichtern auf, allen voran natürlich Regisseur und Hauptdarsteller Sammo Hung, der wie immer eine Glanzleistung abliefert, sein langjähriger Filmpartner und Freund Yuen Biao, der für mich zu einem der besten und fähigsten Kampfkünstlern gehört den der asiatische Raum zu bieten hat. Yuen Wah der mal wieder die Rolle des Bösen Buben übernimmt, den Regisseur Corey Yuen, den Choreografen Yuen Woo Ping und Hong-Kong Legende Lam Ching Ying.

Der Film zeichnet sich in erster Linie dadurch aus, das er nicht wie so viele asiatische Fightmovies mit albernem Klamauk versehen wurde. Hier gehts wirklich ernst zur Sache und wenn man mal die Umstände betrachtet ist das auch besser so. Komik hat hier absolut nichts zu suchen, zwar konnten sie auch hier nicht ganz ohne : ) aber das trübt die Ernsthaftigkeit in keinster Weise. Sehr gut finde ich auch das zum Schluß nicht alle als Helden gefeiert werden, es überlebt nämlich nur eine kleine Handvoll das Massaker im vietnamesischem Busch. Massaker deswegen, weil es hier richtig zur Sache geht. Hier werden Körperteile abgetrennt, Knochen gebrochen, harte Shoot-Outs sind zu bewundern und es gibt ordentlich auf die Schnauze! Die Fights sind sehr genial choreografiert und in machen Szenen hat man den Eindruck, das die Schauspieler ein paar extra Hong-Kong Dollar kassiert haben, unter der Bedingung sich ernsthaft in die Fresse treten zu lassen ; )

Operation Eastern Condors ist aber kein reiner Martial-Arts Film, es ist eher ein Action-Movie gepaart mit einer Menge Fighteinlagen die sich geschickt abwechseln. Mal gibt es Schusswechsel, mal Zweikämpfe, ein Haufen Explosionen und ein paar cool eingebaute Tricks, die ich sehr originell finde. Zum Beispiel Sammo Hungs Trick mir den Blättern, die Kletternummer mit seinen Messern, oder Yuen Biaos Bungeesprung mit der Liane und sein zweckentfremdeter Fussballtrick mit der Kokosnuss.......einfach genial anzusehen!
Über Logiklöcher und halsbrecherische Aktionen die eingentlich kein Mensch unbeschadet überstehen kann, sieht man hier gerne weg.

Ein Muss für Asien und Action-Fans das ich uneingeschränkt empfehlen kann, ein Top-Action-Fightmovie mit einer guten Story, guten Darstellern und einem Showdown der sich gewaschen hat.

Leider gibt es in Deutschland nur ein stark geschnittenes VHS Tape von diesem kleinen Meisterwerk, so müssen echte Fans auf den Hong kong, japan oder USA Silberling zurückgreifen, die aber dafür komplett UNCUT sind!

Von mir gibt's 10/10 Kicks!!!

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