Review

Der neue Jet Li erinnert an die ersten Versuche, Eastern mit westlichem Schurkentum zu vermischen.

Jet Li spielt wie damals Bruce Lee einen dunklen, stillen Einzelgaenger, mit dem nicht sonderlich gut Kirschen essen ist. Die Pariser Schauplaetze und ein wirklich uebler Boesewicht stehen dem Film sehr gut und auch viele Goodies in den Kampfszenen werden die Herzen einiger Martial-Arts Freunde hoeher schlagen lassen. So lässt Jet Li z.B. einen Bruce Lee-Nachahmenden Franzosen derbe buessen, tja.

Die Kampszenen sind enorm schnell und routiniert inszeniert, ausgewogen und im grossen und ganzen recht hart ausgefallen.
Was fuer ein Glueck, das Jet Li nicht Jackie Chan nacheifert und gewollt komisch wirken moechte, HK-Slapstick sucht man hier vergebens.

Auch die Story entfaltet sich und funktioniert. Bridget Fonda als Prostituierte wieder den eigenen Willen spielt kurios gut und die Beziehung zwischen Li und Fonda harmoniert von der ersten Szene an. Ein klares Heldenscript, aber wen stoerts, man will sich schliesslich unterhalten lassen ;-)

Zu den Cuts kann man anmerken, das es 1-2 Cuts gibt, die deutlich erkennbar sind. Schade drum.

Fazit: ein guter eastern, der im Westen spielt und uebliche Klischees aufs beste bedient; so das sie gefallen.
8/10

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