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„Kiss of the Dragon“ ist ein Actionfilm der besonderen Art: Produziert und gedreht in Frankreich von Meisterregisseur Luc Besson („Leon – Der Profi“) mit einem asiatischen Superstar als Hauptdarsteller!

Was man auch außerhalb von Hollywood produzieren kann, wird hier eindruckvoll gezeigt:

Wilde Verfolgungsjagden durch die Häuserschluchten von Paris, in Hotels und auf einem Schiff in der Seine mit grandios choreographierten Fights von Jet Li und vielen Shootouts lassen das Herz jedes Actionfans höher schlagen.

Eindrucksvoll Z.B., wie durch Jiuans Flucht ein ganzes Hotel in Schutt und Asche geschossen wird. Diese Szene erinnert wohl nicht ganz zufällig an Matrix!

Die Actionszenen sind leider manchmal einen Tick zu schnell geschnitten, aber äußerst brutal:

Viel Blut und viele Knochen- und Genickbrüche, alles stilisiert durch Zeitlupeneinstellungen erinnern sehr an die Heroic-Bloodshed-Streifen aus Hongkong.

Dass sich der Film jedoch auch als eine Art Parodie auf eben diese HK-Filme versteht, ist offensichtlich:

Wie gesagt erinnern die Shootots sehr and die Actionfilme aus Fernost, aber auch die Szene in der Kung-Fu-Polizeischule ist immer für einen Lacher gut und weckt Erinnerungen an Lis Hongkong-Movies. Ein Beispiel für typischen HK-Humor findet man z.B. in den Szenen, in der Jessica aufs Örtchen muss oder wenn sie den schüchternen Jiuan fragt, ob er schwul sei. Diese Art von Humor erinnert sehr an Jet Li-Filme wie z.B. „Fong Sai Yuk“.

„Kiss of The Dragon“ besteht aber nicht nur aus Actionszenen, das soll hier betont werden:

Die Hintergrund-Story um die Beziehung von Jiuan und Jessica erinnert sehr an den Klassiker „Das Mädchen Irma La Douce“ mit Jack Lemmon und Shirley McLaine.

Wie in diesem Film wandelt sich die Abneigung Jiuans gegenüber der Prostituierten Jessica in Zuneigung. Man sollte dieser Story aber nicht zuviel beimessen, die Storyelemente bleiben dennoch weit hinter den Actionszenen zurück!

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