Review

Das Cover sah wirklich recht vielversprehend aus. Umso enttäuschender war dann der Film. Nicht nur, dass die Bildqualität recht schlecht ist (auch wenn der Video-Stil vielleicht gewollt ist), scheinbar schwankt auch ab und an die Bildrate, so dass es manchmal wie 50 fps aussieht.
Spannung und Schreckmomente sollen wohl durch nervig verzerrte schrille Töne erzeugt werden, was jedoch nicht mal annähernd gelingt.
Die "Nachrichten", die der Killer an sein Opfer verschickt sind furchtbar klischeehaft und lächerlich. Und der Besuch in der Wohnung des Killers ist unspannender als die Geisterbahn auf dem nächsten Jahrmarkt.
Den ganzen Film über fragt man sich, wann denn möglicherweise die Spannung einsetzen könnte und wird mit dem wohl (unbeabsichtigt) lächerlichsten Showdown der japanischen Filmgeschichte belohnt.
Die Special-Effects sind eigentlich keine und wirken lächerlich stümperhaft. Beispielsweise schneidet sich der böse Schurke in einer Szene in die Hand und man sieht deutlich den blutgetränkten Schwamm, den er ausdrückt.
Alles in allem ein Film, der einem das Asien-Kino abgewöhnen kann.

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