„Die rechte und die linke Hand des Teufels“, die Geburt des Comedy-Western, mit dem bewährten Hit-Duo Bud Spencer und Terence Hill gehört zweifellos zu einem der bekanntesten und auch besten Werken der beiden. Nicht minder war wohl der Regisseur E.B. Clutcher (alias Enzo Barboni) daran beteiligt.
Bud, mit seiner groben, muffeligen Art, genannt „der Kleine“ gelangt zufällig an einen Sheriffstern und schlägt sich zur Abwechslung auf die Seite des Gesetzes. Terence, genannt „der müde Joe“ (im Original Trinity (?)), den es kurzerhand zu seinem Pferde stehlenden Bruder verschlägt, schließt sich, nachdem einige Unstimmigkeiten beseitigt sind, ihm an, um eine Gruppe Siedler vor einem Major zu beschützen. Dies aber natürlich mit einem Hintergedanken.
Der Film bietet abwechslungsreiche Kost und die beide spielen grandios und ihnen ist die Rolle wie auf den Leib geschnitten.
Terence zieht hinterrücks die Fäden und so entstehen humorvolle und einzigartige Dialoge.
Die Titelmusik, die während der Titelsequenz, in der Joe auf seiner Holzliege hinter seinem Pferd hergezogen wird, stammt von Franco Micalizzi.
Unterbewusst wird sich mit Sicherheit jeder an beides erinnern.
Die Story läuft flüssig und es entsteht keine Langeweile. Bis auf das Ende, dass meiner Meinung nach ein wenig Planlos und dick aufgetragen ist, auch wenn die Schlägerei wunderbar ist, durchaus auch ein gelungener Western.
Gisela Hahn als Sarah und Elena Pedemonte als Judith geben eine super Figur ab.
Trotzdem musste ich ein wenig grübeln. Die Tatsache, dass der Film Kult ist, Bud und Terence dabei sind und man häufig lachen kann, tröstet aber über die Kleinigkeiten hinweg.
Daher (9/10)