Eigentlich wollen die beiden auf den ersten Blick so ungleichen Brüder (Bud Spencer & Terence Hill) ihre Leben mit Überfällen & dem Ausrauben von Postkutschen finanzieren, aber für diese schmutzige Arbeit sind sie natürlich viel zu gutherzig. Das ist gleich beim ersten Versuch offensichtlich, denn statt die kleine Familie um ihre wenigen Habseligkeiten zu erleichtern, helfen sie ihnen, die Kutsche zu reparieren & unterstützen sie gar mit ein paar Dollar. Fortan machen sie sich daran, die Stadt vom Lumpenpack zu befreien.
"Nicht mal die Seife hat er angefasst, das Ferkel! Ma, hörst du, der hat sich nicht richtig gewaschen!"
"Was bin ich doch für ’ne arme Sau, hätt‘ ich damals bloß irgend ’ne vernünftige Schlampe geheiratet!"
"Das wirst du büßen, du miese Sau! Einmal werden wir dich wiederfinden und dann Gnade dir Gott!" ... "Ja, ich werd's mir ausrichten."
"Der Lappen bleibt offen!"
"Wenn dieser Luzifer, oder wie diese Pfeife heißt, auftaucht, dann sagt ihm er soll sich zur Hölle scheren."
"Der Herr sei mit euch." ... "Wir wollen keine Begleitung, wir gehen allein."
Eine immergrüne Westernkomödie von Enzo DieBohne Barboni, die an Die rechte und die linke Hand des Teufels nahtlos anschließt. Bud & Terence tun das, wofür man sie liebt, also Sprüche klopfen & sich munter kloppen, wobei das hier gar nicht so sehr im Vordergrund steht, sondern gut in die Handlung integriert ist. Staub & Dreck sind allgegenwärtig, es hagelt Backpfeifen & Dampfhämmer, doch auf so gutgelaunt-sympathische Weise, dass die Brutalität ins Nichts verpufft. Legendär: Das Kartenspiel! Die Beichte! Das große Fressen im Nobelrestaurant! "Pfui Deibel, ist die hässlich!"
8,5/10