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Und noch ein Superheldenpilotfilm, der zu keiner TV-Serie führte. Man merkt überdeutlich, dass das Ding zu einer Zeit rauskam, in der man Comichelden in der Fernsehlandschaft noch lange nicht ernstnahm und kaum bereit war, Mühe in so ein Projekt zu investieren. Die Ausrichtung ist klamaukig und die beinahe auf Sitcom gebürstete Superhelden-WG will wohl ein wenig so sein wie FRIENDS (die Superfreunde?). Irgendwie musste ich auch die ganze Zeit an Marvels GENERATION X aus dem Zeitraum denken, denn da gibt es einige Parallelen. Diese Justice League hat außerdem ein gewaltiges Handicap: Aus rechtlichen Gründen fehlen Topmitglieder wie Batman, Superman und Wonder Woman, so dass überwiegend die zweite Riege ran muss. Doch der teigige Martian Manhunter und der viel zu grimmige Flash sind schwach umgesetzt. Die Kostüme sind generell zu bunt. Da waren ja die Nerds in TBBT für ihre Conventions glaubwürdiger verkleidet.