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Bei dem hierzulande auf die damalige Dinosaurierwelle zurechtgetitelten Billigmachwerk handelt es sich angeblich um den Versuch von Full Moon, ein Abenteuer mit Dr. Strange zu inszenieren, doch man bekam die Rechte nicht. Parallelen zum Marvel-Helden gibt es bei Dr. Mordrid jedoch noch immer reichlich, vermutlich weil jemand zu faul war, alles umzuschreiben. Jeffrey Combs sollte zwar die ideale Besetzung für einen spleenigen Sonderling sein, doch auch er kann den langweiligen Mist mit seiner Präsenz nicht groß aufwerten, ebenso wenig wie die paar liebevollen Stop Motion Tricks von David Allen mit dem T-Rex-Skelett im Finale. Der schnarchige Streifen hat eh nicht die Ressourcen, um ein Superheldenvehikel zu sein. Vielmehr ist er ein trauriger Beweis dafür, dass Charles Band lieber bei seinem Puppetmaster-Kasperletheater bleiben sollte, auch wenn er für seinen Puppentick mit Recht belächelt wird.