Keine Frage, der beste Batman aller Zeiten. Die düstere Atmosphäre, ein Christian Bale in Höchstform und die glaubhafte Story machen den Film sehr spannend. Der Film ist nicht zu übertrieben dargestellt, wie manche Kritiker meinen.
Einzig Gotham City ist nicht ganz nach der Comic-Vorlage, was aber nicht so sehr stört. Tim Burton’s Gotham City ist und bleibt unvergesslich, wo er die Bühnenbilder wie in Nightmare before Christmas und Sleepy Hollow märchenhaft präsentiert hat. Dafür ist die Kulisse von Christopher Nolan, er ist mit dem Film „Memento“ bekannt geworden, mit Absicht so realitätsbezogen erschaffen worden. Er zeigt uns der mächtige Moloch Gotham mit sieben Millionen Einwohner, eine Industrie- und Handelsstadt zwischen wenigen Reichtümern und hoher Armut, eine einzige stinkende Kloake mit der meisten Kriminalitätsrate, wie wir von manchen Grossstädten heute kennen.
Batmans High-Tech-Auto ist reine Geschmackssache. Es kann mit Fernbedienung gesteuert werden und verfügt über einen Voll-Schutzpanzer. Das Batmobil könnte nach Comic-Vorlage sogar Wände hochfahren. Wahrscheinlich wird das im nächsten Batman- Film, natürlich wieder mit Christian Bale als Batman und möglicherweise mit Sean Penn als „The Joker“, demonstriert.
Die Geschichte vom flegelhaften Bruce Wayne hat mich, als Batman- Kenner, positiv überrascht. Die Erlebnisse des angsterfüllten Bruce Wayne sind äußerst ansprechend und tiefgründig erzählt. Dank Frank Miller, er hat einige Batman- Comics niedergeschrieben und gezeichnet, und David S. Goyer, hat das Drehbuch zu Blade: Trinity und Batman Begins geschrieben, kann der Regisseur Christopher Nolan mit diesem außerordentlichen Film ein Meisterwerk vorführen.
The Dark Knight of Gotham City is back. Vergessen wir den Film „Batman & Robin“. Reset-Knopf drücken und neu starten…
Batman Begins 4ever