8
Die Geschichte eines Vampirs, der mit Hilfe von Bluttransfusion weiterlebt, ist regelrecht neu. Der Film kommt ohne jegliche Vampireffekte gekonnt klar. Es gibt aber dem Film eine negative Essenz. So haben wir dann anstatt eines Vampirfilms, einen "Arzt macht im Gefängnis verbotene Experimente" Film. Das andere negative ist die Atmosphäre. Anstatt eines nebeligen Schlosses, das üblich in solchen alten Vampirfilmen ist, bekommt man hier eine psychische Anstalt, in der fast der ganze Film abgespielt wird. Es werden sehr wenige Aussenaufnahmen gezeigt. Auch ist an zu nehmen, dass der Vampir übernatürliche Kräfte besitzt, von denen er aber im ganzen Film keinen Gebrauch macht. Schauspielerisch ist alles ganz ok, doch wie gesagt. Wo ein Vampir ist muessen in der Regel auch andere sein. Hier wurden Frankenstein und Dracula vermischt. Nun das ganze hätte wohl den selben Effekt, auch wenn der Doktor kein Vampir wäre. FAZIT: Unterhaltsamer Vampirfilm mit vielen Längen.
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Wunderschöne, fast vergessene Perle aus dem Jahre 1958, die sich für die damalige Zeit äußerst mutig und zeigefreudig gibt; sowohl was nackte Haut als auch was Gewalt angeht. Die Story kann voll und ganz überzeugen; es bleibt konsequent spannend und angenehm morbide. Ein eindrucksvolles Beispiel dafür, dass es auch jenseits von Hammer und Amicus beeindruckendes im damaligen Gruselgenre gab. Eine echte Empfehlung.