Review

Ein trashiger Spaß, dem leider, je länger er läuft, sowohl die Puste als auch die Gags immer mehr ausgehen. Die erste halbe Stunde ist das noch ein richtig gutes & witziges B-Movie, finde ich, so 7/10, aber dann baut der Film von Ted A. Bohus stark ab & schleppt sich nur noch mühsam bis ans Ziel.

Bohus war als Produzent klar besser, da entstanden kleine Perlen wie Kosmokiller & Metamorphosis. Der Streifen beginnt mit drei potthässlichen Venusianerinnen, die auf der Erde landen (Eine: "This planet stinks!" Die andere: "Adjust your environmental control filter or stop standing in the dog shit!") & sich schnell in hübsche, vollbusige Frauen verwandeln. Ihr Ziel ist es, Männer zu erregen & ihnen dann mit einer Apparatur die Essenz aus dem Körper zu saugen, die sie haben wollen, weil sie die in ihrer Heimat als Drogen verticken können. Det. Oakenshield (Leon Head), ein Schotte in Amerika, wird mit der Lösung des Falls betraut, hat dann aber anderes im Kopf, als er Shampay (Michelle Bauer) kennenlernt.

Oakenshield könnte glatt als unehelicher Sohn von Lt. Drebin durchgehen. Was er auch anpackt, endet im Chaos. Sein erster Auftritt ist auch schon sein bester, wo er sich einige Zeit abmüht, eine Tür zu öffnen & dabei unbeabsichtigt das Büro verwüstet. Das ist so blöd, ich musste lachen. Während bei der nackten Kanone aber das Timing passt, ist es hier meist eher so suboptimal. Wie schon gesagt, die guten Gags gehen dem Film leider bald aus. Dasselbe geschieht mit den Effekten. Die Szene zu Beginn, als das Aussaugen gezeigt wird & der Kopf zusammenschrumpft, ist sehr nett, aber später wird’s immer liebloser, falls man das Aussaugen nicht gleich ganz ins Off verlagert.

Zwei der Vixens, Theresa Lynn & J.J. North, durften drei Jahre später als "Psycho Sisters" den Männern ans Leder, dann auch wesentlich blutiger. Vampire Vixens wäre eigentlich Kinderkram, würde es nicht so viele schlüpfrige Dialoge & ausgepackte Titten geben. Trotzdem, unterm Strich reichts nur zu 5/10.

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