Review

No One’s Ark
Verloren in Japan

No One’s Ark ist ein eleganter Spagat aus Komödie und Drama.

Die Story :

Der junge Daisuke kehrt mit seiner Freundin Hisako in seinen Geburtsort zurück um ihren neuen Energiedrink „Lebenstran“ an den Mann zu bringen. Dies erweist sich jedoch schwerer als die beiden sich gedacht haben, denn ihr Energiedrink riecht und schmeckt einfach nur widerlich, obwohl er wie Daisuke beteuert sehr nahrhaft ist. Daisuke ist der Meinung, sie müssten erst mal „Connetions“ knüpfen, um ihr Produkt zu verkaufen. Also gehen die beiden zu einem alten Schulfreund, welcher einen Supermarkt besitzt, doch dieser ist nicht interessiert. Auf dem Rückweg trifft Daisuke seine alte Freundin, die jetzt als Prostituierte arbeitet und zieht sich bei ihr einige Tage zurück und fängt nebenbei noch eine Affäre mit deren schwangeren Schwester an. Von nun an beginnt Daisukes Abstieg, doch am Ende erhält er noch einmal eine Chance.

Die Machart:

No One’s Ark ist in einer ziemlich natürlichen und realistischen Art gedreht worden.
Das Set besteht aus seinem Geburtsort und seinem Elternhaus, was den Film ziemlich natürlich rüber kommen lässt.
Die Schauspieler sind einem sofort sympathisch und bringen ihre Rolle ziemlich gut rüber.
Besonders möchte ich die lockeren und super lustigen Dialoge hervorheben, die nicht wie in etlichen Hollywoodfilmen künstlich wirkt, sondern einfach komplett natürlich rüber kommen.

Fazit:

No One’s Ark ist ein nettes Sozialdrama mit sympathischen Schauspielern und einer gehörigen Portion Humor und Situationskomik, wobei es aber nie seinen Ernst oder Sinn verliert. Leider verwehren einige kleine Längen eine bessere Wertung. Ein muss für alle Fans der tiefgründigen asiatischen Dramen.

8/10 Punkte

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