Review

Gesamtbesprechung

Bernard Black betreibt einen kleinen Buchladen in London. Dabei ist er nicht nur unfreundlich zu seinen Kunden, auch für seine beiden Freunde Manny und Fran hat er nicht immer nette Worte übrig.

Nach einer Idee von Dylan Moran, der auch den Ladenbesitzer Bernard spielt, und Graham Linehan entstand diese schwarzhumorige Serie um den grundsätzlich mies gelaunten Buchhändler und seinen engeren Bekanntenkreis. Dieser beschränkt sich auf seinen quasi-Angestellten Manny (Bill Bailey) und Fran (Tamsin Greig), die ebenfalls einen Laden führt. Zumindest am Anfang der relativ kurzlebigen Serie.

Der Humor ist weitgehend sarkastisch, Bernard interessiert sich vornehmlich für Bücher, Wein und Zigaretten, die Kunden sind da eher ein Störfaktor. Und so haut er gerne diverse Gemeinheiten raus.
Das ist ungemein unterhaltsam, so man diesen Humor teilt.
Die gerade mal drei Staffeln à sechs Folgen umfassende Serie hätte da gerne noch mehr Ausgaben vertragen können, wobei zugegebenermaßen gerade in der dritten Staffel manch absurdes Szenario aufgefahren wird. Denn „Black Books“ funktioniert am besten im Mikrokosmos Buchladen mit dem zentralen Trio und dialogbasiert.

Weitere bekannte Gesichter wie Simon Pegg oder Nick Frost haben Gastauftritte, mit unter einer halben Stunde pro Folge ist das Ganze perfekt portioniert. Moran, Bailey und Greig ergänzen sich dabei gut, die Teamchemie funktioniert. Bernard bleibt für mich aber das herzlose Herz der Serie, seine misanthropische Art ist entzückend.
Schade, dass nach den drei kurzen Staffeln Schluss war, wobei man aufgrund des begrenzten Rahmens immer Gefahr läuft, Abnutzungserscheinungen anheimzufallen. So lief sich sie Serie nicht tot, die Folgen laden zum wiederholten Sehen ein. Eine rundum gelungene, witzige Angelegenheit.

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