Review

„Madagascar“ist ein kurzweiliger Streifen,der an vielen Stellen etwas lieblos ausgefallen ist.

Ein Zoo mitten in New York:Ein Löwe,ein Zebra,ein Nilpferd und eine Giraffe sind die täglichen Begaffungen der Zoobesucher leid und planen einen Ausbruch.Über Umwege landen sie vor der Küsste Madagascars,wo die Wildnis mit einigen Gefahren auf sie wartet.

Ein netter Animationsfilm fürs kindliche Gemüt.Die elementaren Landschaften sind toll animiert,Wasser und Feuer habe ich so realitätsgetreu noch nicht gesehen.Was mir jedoch fehlt,ist im Gegensatz zu „Shrek“die Liebe zum Detail.Das Mienenspiel wirkt doch allzu häufig oberflächlich und lieblos,einzig der kleinste der Lemuren(wenn es überhaupt einer sein soll) lässt da ein wenig auf die eigentlichen Möglichkeiten schließen.
Auch die Bewegungen der Tiere wirken oft hektisch und eckig.Ich hatte teilweise den Eindruck,dass die Macher von Dreamworks unter Zeitdruck standen,anders lässt sich das nicht erklären,sie können´s einfach besser.

Die Story ist kindgerecht verpackt,was aber dazu führt,dass der Humor etwas bieder daherkommt,Anspielungen auf Filmklassiker sind zwar gelungen,jedoch sind andere Gags einfach zu platt.Die Pinguine fand ich genial,der Lemurenkönig hat mich genervt.
Hans Zimmer bleibt mit seinem Score weit unter seinen Möglichkeiten,solider Soundtrack ohne Höhepunkte,da bleibt im Gegensatz zu vorherigen Soundtracks nichts hängen.

Bei den teilweise hochgesteckten Erwartungen doch nur ein Film,der an einem Sommerabend zur anspruchslosen Berieselung reicht.
5 von 10 Punkten

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