Ein durchschnittlicher KungFu-Film, in dem einige alte Archiv-Aufnahmen von/mit Bruce Lee verwurstet wurden (er war zu Drehbeginn schon ca. 8 Jahre tot). Darum ist mir der Film auch weder vollwertige Kritik noch Bewertung wert.
Hier lediglich ein Hinweis auf eine amüsante Kuriosität: Ein Kämpfer wird irgendwann im Laufe des Films in einen Kampf mit einem Löwen verwickelt - nehme ich mal an. Denn man kann den "Löwen" beim besten Willen für nichts anderes halten, als für einen Schauspieler im Löwenkostüm. Oder sollte DAS die Aussage dieser Szene sein? Hat sich ein KungFu-Kämpfer in einen Bettvorleger gewickelt, damit er nicht erkannt wird? Das würde zumindest erklären, warum der Held einen ausgewachsenen männlichen Mähnenlöwen mit einem Tritt meterweit an die Wand befördert.
Das ganze erinnert in seiner ganzen peinlich-schamlosen Unfähigkeit an die "ermordete Babypuppe" von Andreas Bethmann (Film: Dämonenbrut).
Davon abgesehen ist dieser "BruceLee"-Film eine Art "Leichenschändung" und nur einer unter vielen.
PS: Auch das Ende ist "gut gelungen". Zuvor hat sich der Held nämlich durch einen Todes-Korridor hangeln müssen, weil der Boden unter Starkstrom steht. Die Schluß-Szene zeigt dann, wie er nach dem siegreich bestanden Endkampf stolz und erschöpft auf den Todes-Korridor zumarschiert. Ob er noch komplett im Tran da reinlatscht, werden wir nie erfahren, weil 1 m zuvor der Abspann einsetzt. :-D Ob das Absicht des Regisseurs war? "Your guess is as good as mine"...