Das aus einem gefloppten Kinofilm eine sehr erfolgreiche Serie wird ist eher selten der Fall, bei Buffy - Im Bann der Dämonen aber tatsächlich geschehen.So hatte es unter der Regie von Fran Rubel Kuzui im Jahr 1992 den Kinofilm Buffy - Der Vampir-Killer gegeben, welcher aber finanziell als auch künstlerisch durchgefallen war und floppte. 5 Jahre später aber machte Joss Whedon, welcher einst das Konzept geliefert hatte für den Kinofilm, daraus eine Erfolgsserie.So beginnt die erste Staffel und damit die Serienvision mit dem Umzug von Buffy Summers und deren Mutter ins beschauliche Sunnydale. Grund hierfür liegt dabei auch in der Tätigkeit als Jägerin, welche Buffy nachgeht und dafür gesorgt hat das zum Beispiel eine ganze Turnhalle niedergebrannt wurde. Eine Berufung mit der diese aber hadert und von welcher ihre Mutter nichts weiß. An der Sunnydale Highschool angekommen versucht Buffy auch erst einmal den Ärger aus dem Weg zu gehen und freundet sich schnell mit den beiden Außenseitern Willow Rosenberg sowie Xander an. Allerdings dauert es nicht lange bis sie feststellen muss das sie ihrem Schicksal nicht entkommen kann und wieder ihre Berufung als Jägerin nachgeht. Zumal sich herausstellt das Sunnydale am Höllenschlund liegt. Unterstützung erhält sie dabei neben Willow sowie Xander auch von ihrem Wächter Rupert Giles, welcher als Bibliothekar in die Schule eine Stellung angenommen hat. Und auch der Anfangs geheimnisvolle Angel erweist sich als wertvolle Hilfe. In der ersten Staffel steht neben dem Kampf gegen Vampire, Hexen sowie Dämonen vor allem der Meister im Zentrum, welchen sich Buffy zum Finale der Staffel stellt...
Ohne Zweifel ist es einfach Buffy - Im Bann der Dämonen zu zerreißen, da das ganze nicht ohne ein gewissen Trash Faktor daherkommt und die Serie im Vergleich mit heutigen Serienstandards Schwächen aufweist. So erweist sich das ganze für die Vampir Thematik als überraschend unblutig. Auch inhaltlich wird nichts neues geboten.
Dennoch sind die Tricks gut und gelungen, die Schauspieler sehr gut besetzt sowie überzeugend in ihren Rollen und die Mischung aus Horror, Spaß sowie Ernsthaftigkeit und Teenager/Liebes Elementen hält sich auf gelungene weise die Waage. So reicht es für lockere 7 Punkte für die erste Staffel, welche einen überzeugenden sowie vielversprechenden Auftakt darstellt.