Der Verbrecher Mickey Rourke flieht aus dem Gerichtssaal und verschanzt sich im Haus einer Familie, die er mit seiner Waffe bedroht.
Die Story ist von Anfang an vorhersehbar, da die Handlung absolut banal und altbekannt ist. Überraschungen gibt es keine, es überrascht höchstens, dass der Film zum Ende hin noch schlechter wird, als er schon ist. Die paar kleinen Ungereimtheiten, die Mängel bei der Konstruktion der Charaktere oder die Klischeehaftigkeit bei der Entwicklung der Beziehung der Opfer Hopkins und Ehefrau vom zerstrittenen Beisammensein, hin zur Familienidylle stören den Zuschauer kaum noch, da er vermutlich schon nach einer halben Stunde auf Durchzug schaltet. Wer den langweiligen Mittelteil dann überstanden hat, kommt noch in den Hochgenuss ein langweiliges, billiges und actionloses Finale zu sehen, nach dem dann alles wieder in bester Ordnung ist.
Anthony Hopkins und Mickey Rourke spielen ihre Rollen solide, weswegen ich dem Film 2 Punkte gegeben habe.
Zusammenfassend ist 24 Stunden in seiner Gewalt ein schwacher und vorhersehbarer 0815-Thriller, an dem es außer der Besetzung wirklich nichts Gutes gibt.