Schade,es hätte ein so guter Streifen werden können,doch die an den Haaren herbeigezogene Auflösung macht die aufgebaute Spannung fast komplett zunichte.
Student Jake hat wirre Vorahnungen,an seinem Geburtstag lernt er das PC-Spiel“Der dunkle Pfad“kennen,das offenbar alles von ihm weiß und seine Gedanken kontrolliert.zwei seiner besten Freunde sind bereits tot und ihm bleibt wenig Zeit,um auf den Ursprung des Spiels zu kommen,denn auch er scheint des Todes geweiht….
Mensch,da wird so schön Spannung aufgebaut,kurze Bilder von Jakes Visionen wecken hohe Erwartungen an eine tiefgründige Auflösung,doch weit gefehlt:Hanebüchener konnte die Auflösung kaum ausfallen.Sie wirkt wild konstruiert und ohne Plan.Denn zuvor gewonnene Kenntnisse über den Hauptdarsteller und sein Umfeld haben im Anschluß fast keine Bedeutung mehr.
Schade,denn die erste Hälfte des Streifens baut eine ordentliche Spannung auf,bei der der Zuschauer gefesselt auf den nächsten Schritt wartet.
Abschließend machen Jakes Visionen auch nicht wirklich Sinn,denn sie werden kaum aufgeklärt,noch können sie einen konkreten Zusammenhang aufweisen.
Den Darstellern kann man keinen Vorwurf machen,sie liefern solide Leistungen ab und als erotisches Schmuckstück für den jungen Herren kann Shannyn Sossamon für einige Schlüpfer voller Lieber sorgen.
Was so viel versprechend begann,endet in einer wirren und unglaubwürdigen Auflösung.Splatterfreunde werden ebenfalls enttäuscht sein,zumal die Szene von Dakota und ihrem Dekan nur im Nachhinein geschildert wird,man sieht aber rein gar nichts und bekommt schnell den Eindruck eines stark geschnittenen Streifens,auch wenn dem nicht so ist.
So bleibt ein Film,der über weite Strecken eine fesselnde Spannung aufbaut,aber am Ende doch gänzlich versagt und mit seiner dummen Auflösung auch die letzten Opportunisten verscheucht.
5 von 10 Punkten