Review

Ein lascher Schluss oder So verdirbt ein Dessert den kompletten Hauptgang! So könnte eine Kurzkritik zu DEVOUR – DER DUNKLE PFAD aussehen. Tatsache ist, dass die Storyline zwar keinen Innovationspreis erhält, aber spannend konstruiert aussieht. Auch die Schauspielerriege kann sich mir bekannten Gesichtern sehen lassen. Keiner der Akteure hat einen „Totalausfall“. Ich finde auch die Kombination von Mystery- und Okkulthriller originell. Die Visionen des Hauptdarstellers tragen zwar im Endeffekt nichts zum Hauptgeschehen wirklich bei, sind aber innerhalb des Ablaufes gut platziert und bringen gruselige Unterhaltung herüber. Gore und Splatter stehen nicht im Vordergrund. Es gibt einige blutige Sequenzen, die ins Gesamtbild passen. Schocks sind rar, doch die Geschichte ist spannend erzählt und wird nie langweilig. DEVOUR – DER DUNKLE PFAD kann seinen Direct-To-DVD-Style nicht ganz verbergen, da er nicht großspurig daherkommt. Der Film ist kleine Unterhaltung im Genre. Als Tipp im Nachtprogramm sicherlich geeignet, kommt er jedoch gerade so über eine Durchschnittsbewertung hinaus. Ich hätte besser bewertet, wenn dieses bescheuerte Finale nicht gewesen wäre, das so wirkt, als hätte man den Film schnell enden lassen wollen.
Fazit:
SUPERNATURAL-Fans sehen wegen des Hauptdarstellers sowieso hin. Alle anderen erwartet ein kurzweiliger Horrorfilm, der für 85 Minuten durchaus brauchbar ist.

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