Franks Bewertung

star / 7

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

13.05.2024
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Review

von Frank Trebbin

Irgendwann in ferner Zukunft ist die Menschheit darauf angewiesen, lebenswichtige Rohstoffe von fernen Planeten zu importieren. Das Problem an dieser Sache ist, dass die Erdbewohner leider nicht allein auf weiter Feld und Flur sind: Weltraum-Vampire greifen immer wieder die Raumschiffe zur Erde an. Auf einem Bergbauplaneten kommt es zu einem folgenschweren Kampf zwischen den Söldnern unserer Rasse und den außerirdischen Blutsaugern...

Was als Trash-Movie konzipiert und eigentlich auch so präsentiert werden sollte, entpuppt sich leider als allzu redseliges Splatterfilmchen, das sich selbst viel zu ernst nimmt. Die episodenhaft abgewickelten Action- und Horrorsequenzen sind trotz des offenkundigen Low-Budget-Charakters gerade mal so noch erträglich, doch wenn die Z-Grade-Mimen zu ihren bedeutungsschweren Dialogen schreiten, ist eigentlich nur noch Flucht nach vorne angesagt, d.h. man betätigt den schnellen Suchlauf, um sich zu den nächsten, hübsch blutig geraten Spezialeffekten durchzuhangeln. Inhaltlich soll „Bloodsuckers“ sicherlich auf die weit besser ausgestatteten und eher schon martialisch wirkenden „Ghosts of Mars“ und „Starship Troopers“ anspielen, doch leider reicht dazu der Atem dieser Nu-Image-Präsentation bei weitem nicht aus. In einer Nebenrolle wird Michael Ironside verheizt. Bildformat: 1,78:1. Des weiteren mit A.J. Cook, Michael DeLuise, Natassia Malthe u. a.


Anmerkung: 2006 für SPLATTING IMAGE geschrieben, dort jedoch nicht mehr veröffentlicht.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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