Quasselstrippe Eddie Murphy in seiner ersten großen Rolle und dazu Nick Nolte als abgewrackter Cop, da kann eigentlich nichts schiefgehen, oder ?
Nein, denn mit diesem Actionkracher betrat Regisseur Walter Hill damals Neuland, indem er ein neues Subgenre schuf: Den Buddy-Film. Zwei gänzlich unterschiedliche Charaktere - in diesem Fall Jack Cates (Nick Nolte), ein Polizist, der es mit den Vorschriften nicht immer so genau nimmt und Reggie Hammond (Eddie Murphy), ein Krimineller, den Cates für 48 Stunden aus dem Knast holt, weil er ihm helfen soll. Das Prinzip des Buddy-Movies wurde mit diesem Film sehr populär und zahlreiche ähnliche Filme folgten (u.a. natürlich Lethal Weapon) und bis heute hat sich daran nur wenig geändert.
Story:
Jack Cates macht sich eines morgens auf den Weg zur Arbeit. Zunächst ist erst mal alles wie sonst auch immer: Ihm gehts beschissen und er hat Stress mit seiner Freundin. Was er nicht weiss: Ein Schwerverbrecher wurde von seinem Komplizen befreit und hat sich in einem Hotel eingenistet, wo zwei seiner Kollegen ihn vermuten. Zunächst schickt er sie mal alleine rauf, doch schon bald segnen die beiden das Zeitliche und Cates muss auch noch seine Waffe hergeben. Jetzt ist er richtig wütend und holt sich Unterstützung in Form von Reggie Hammond, der wegen eines Überfalls einsitzt und bald rauskommt. Nur sehr widerwillig kommt Hammond mit, da ihm schon bald klar ist, dass Cates ihn nicht besonders leiden kann, trotzdem aber auf seine Hilfe angewiesen ist. Nach etlichen Schwierigkeiten, dummen Sprüchen, Schlägereien und reichlich Schießereien können sie Ganz (James Remar), den Kopf der Bande schließlich doch noch dingfest machen.
Fazit: Eine sehr gute, teils mit derben Sprüchen (auch in der deutschen Fassung) versehene Action-Komödie, die einfach Laune macht. Und endlich gibt es den Film auch ungeschnitten, d.h. sämtliche blutigen Shoot-Outs sind enthalten.
10 von 10 Punkten