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Eine hochprofessionelle Gangsterbande versenkt ihre Beute (Smaragade) nach einem erfolgreichen Raubzug in einem brasillianischen See, um abzuwarten, bis Gras über die Sache gewachsen ist. Was sie nicht wissen ist, dass der Auftraggeber der Bande im See Piranhas ausgesetzt hat, damit niemand der Gangster die Beute klauen kann. Natürlich werden einige der Ganoven im Verlaufe des Films von den hungrigen Piranhas gefressen, bis der “edle“ Gangster Lee Majors dem Oberbösewicht paroli bietet ...

Nachdem Joe Dante 1978 mit seinem erfolgreichen und schwarzhumorigen “Piranhas“ sogar Steven Spielberg erfreut hatte, musste der britische Filmproduzent Sir Lew Grade natürlich sofort ein Plagiat nachschieben. Dazu heuerte er den italienischen Vielfilmer und Plagiat-Spezialisten Antonio Margheriti (der sich öfters mal Anthony M. Dawson nennt) an, der diesen Gangsterfilm mit ein wenig Horrorelementen routiniert inszenierte. Abgesehen von den Fressszenen, die ziemlich detailliert sind, bietet "Killerfish" (so der Originaltitel) einigermassen spannende Krimiunterhaltung in exotischer Umgebung. Zwar voller Klischees, aber sonst ein schönes Beispiel der italienischen Actionfilme der siebziger Jahre. Die Piranhas sind hier allerdings eher Nebenfiguren, und darum verweise ich hier auf das “echte“ Piranha-Sequel “Piranha 2: Flying Killers“ von James Cameron (1981), bei dem unsere kleinen scharfzähnigen Lieblinge mehr zu Beissen kriegen.

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