Alle Kurzkommentare


7

Obwohl Teil 2 für den Videomarkt und nicht fürs Kino produziert wurde und daher ein kleineres Budget hat, schafft er es dennoch, den ersten Teil in sämtlichen Belangen zu übertreffen. Selten sah man eine derart verstörende und nihilistische Studie über menschliche Gefühlskälte und Gräueltaten um ihrer selbst willen. Als krönenden Höhepunkt der Vergewaltigungen, Torturen und Ermordungen hält der Film kurz vor Schluss eine makabere Wendung bezüglich des „Helden“ parat, die den Zuschauer eiskalt erwischt. Wer extrem starke Nerven besitzt, sollte sich an das sehr krude Meisterwerk heranwagen und sich in seinen Bann ziehen lassen.

7

Ach, was habe ich nicht alles von "All Night Long 2" erwartet. Ja, der Film ist zutiefst Menschenverachtend und ja, er ist wohl für die meisten schlichtweg unkonsumierbar, aber der Überhammer ist der Streifen letztendlich auch nicht. Abstoßende Gewalt von vorne bis hinten, dazu eine sehr gute Story, interessante Charaktere und eine flotte, interessante Erzählweise. Jedem, der etwas mit absolut kranken Filmen anfangen kann, sei dieser Film unbedingt ans Herz gelegt, alle anderen sollten einen großen Bogen darum machen. Mir hat der Film sehr gut gefallen, aber wieso ihn manch einer als den härtesten aller Zeiten bezeichnet, kann ich nicht nachvollziehen.

6

Zugegebenermaßen ist All Night Long || ein Schocker, jedoch nicht wegen der nur teilweise brutalen Gore-Szenen, sondern eher der Story wegen. Diese wird jedoch nicht besonders erzählt, beabsichtigt oder nicht, mir hat der optische, wie erzählerische Stil nicht gefallen.... Man merkt den Film seine Videoproduktion an, aus diesen Gründen hat mir der Film insgesamt betrachtet nicht sonderlich gefallen hat. Kann man sich ansehen, eine "Erfahrung" ist der Film allemal. 6/10

9

"All Night Long 2" ist ein in seiner Wirkung einzigartiger Film, bei dem eine extrem nihilistische und grimmige Grundhaltung in ein blutiges Massaker mündet, das wahrlich "epische Ausmaße" (Cover-Text) erreicht. Denn als Shinichi das Schwert nicht nur gegen die "Bösen", sondern auch gegen seine Freunde richtet, wird klar, dass der Junge das menschliche Leben generell und ausnahmslos als bedeutungslos versteht. Wie schon beim Vorgänger werden hier auch Charaktertiefe und Hard-Gore zu einem intensiven Cocktail vermengt, der auf den Zuschauer wirkt wie ein Schlag in den Magen. Regisseur Katsuya Matsura hat die Darstellung der Gewalt in "All Night Long 2" zudem nochmal mächtig hochgeschraubt, so dass der Film wahrlich nur Hartgesottensten zu empfehlen ist.

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