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Eigentlich ist er der heimliche Star aus "The Incredibles", wobei ihm nicht gerade viel Screen-Time geschenkt wurde: Jack-Jack, das schnuckelige Baby der Familie Parr, welches am Ende des Films noch einmal einen richtig großen Auftritt hat. Nun fragen sich allerdings natürlich viele, was eigentlich los war, während er von Kari McKeen, der Babysitterin, gehütet wurde und wie er in die Klauen von Syndrome gelangen konnte. Antworten darauf gibt dieser nette 5-Minüter, von "Incredibles"-Regisseur Brad Bird.

"Jack-Jack Superbaby" ist ein verdammt witziges kleines Filmchen, wie man es von Pixar eigentlich schon immer gewohnt ist. Wir dürfen unter anderem dabei zusehen, wie Jack sich zum ersten Mal an seinen Superkräften erfreut und damit seine Babysitterin in den Wahnsinn treibt, bis sie sich einen (na ja) geschickten Trick einfallen lässt, damit das Baby nicht gleich das ganze Haus abfackelt. Und wie sie sich, völlig entnervt, nach einem neuen Babysitter umschaut! Tja, und dabei kommt der Zuschauer allerdings nicht mehr aus dem Lachen raus, denn die Gags sind wirklich durchgehend gelungen!

Die Animationen sind dabei allesamt auf dem gleichen hohen Niveau wie bei den "Incredibles", sprich knallbunt und absolut perfekt. Dazu eine knackige Sounduntermahlung und die gleichen vertrauten Stimmen (von Keri und dem Staatsbeauftragten Rick Dicker), die man schon aus dem Film kennen sollte.

Fazit: Witziges kleines Filmerlebnis, für das sich der Kauf der Incredibles-DVD schon gelohnt hat. Brillant animiert und mit einer perfekten Sounduntermahlung, wird endlich eine der größten Fragen beantwortet, die man nach dem Hauptfilm überhaupt haben konnte. Eben ein typischer Kurzfilm, wie man ihn von Pixar erwarten durfte!

Wertung: 8/10 Punkte

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