"Keine Panik! Baby brennt, Baby brennt."
"Jack-Jack Superbaby" ist ein ergänzender Kurzfilm zu "Die Unglaublichen" und behandelt das schnuckelige, titelgebende Baby, das im Film ein wenig vernachlässigt wurde.
Erzählt wird das in "Die Unglaublichen" am Rande erwähnte Babysitting mit Kari. Dabei entwickelt Jack-Jack erstmals seine Superkräfte, was zu allerlei Chaos führt. Pixar hat sich die Mühe gemacht Jack-Jack ein paar weitere Kräfte zu spendieren, im Mittelpunkt stehen aber die bereits bekannten aus dem Ende von "Die Unglaublichen".
Im Gegensatz zum Hauptfilm steht Klamauk und Slapstick im Vordergrund. Wortwitz ist keiner vorhanden, wodurch sich der Kurzfilm eindeutig an ein jüngeres Publikum wendet. Dieses wird an den wenig innovativen, cartoonhaften Situationen sicherlich seine Freude haben. Alleinstehend enthält "Jack-Jack Superbaby" allerdings nur wenige Ereignisse die schnell abgehandelt werden.
So wie auch schon im Superhelden-Animationsfilm enthält der Kurzfilm Querverweise zu anderen Filmen. Diesmal sind es aber nicht die Bondfilme sondern "Men in Black" sowie "Ghostbusters", die recht gut persifliert werden.
Die Animationen sind allesamt auf dem gleichen hohen Niveau von "Die Unglaublichen". Die bunte, comichafte Optik passt gut zu "Jack-Jack Superbaby", lässt aber herausstechende Effekte missen.
Für gewöhnlich arbeitet Pixar gewissenhaft, diesmal hat sich das Studio aber grobe Fehler im Detail erlaubt. Klaffende Löcher öffnen sich bei Vergleich des Kurzfilmes mit "Die Unglaublichen". So wird das Heim der Familie Parr in "Jack-Jack Superbaby" regelrecht verwüstet, hat im abendfüllenden Animationsfilm allerdings seine volle Ordnung. Ebenso wenig schlüssig ist Syndrome's diplomatisches auftreten.
"Jack-Jack Superbaby" bietet im Vergleich zu "Die Unglaublichen" von allem etwas weniger und ist somit nur eine nette, kleine Ergänzung, die man sich mal anschauen kann, mehr allerdings nicht.
6 / 10