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Der Titel suggeriert einen mehr philosophisch angehauchten Film, aber er handelt von sehr realen und nachvollziehbaren Sehnsüchten, Ängsten und Gefühlen die in jedem von uns angelegt sind. Er schlägt einen Spannungsbogen von verletzten Seelen zu verletzten Körpern und zurück und den damit verbundenen nachhaltigen Traumatisierungen. Mitten darin zwei so unterschiedliche Menschen die sich auf so ungeahnte und doch menschliche Weise näher kommen. Trauer, unterdrückte Schuldgefühle und tiefe psychische Wunde treten zu Tage und der Zuschauer wird auf eine sehr melancholische Reise mitgenommen.

Zur Story nur kurz (OHNE TRAILER!): Die fast taube Hanna flieht vor ihrer nicht einfachen Vergangenheit und arbeitet als Krankenschwester und pflegt einen Schwerstverletzten. Es entwickelt sich überraschend eine Bindung zwischen beiden im Taumel zwischen Schmerz und Gefühlen.......Selten wurde die Macht der vergangenen Ereignisse und Schuldgefühle im Kontext zweier sich annähender Menschen so subtil dargestellt. Auch wenn am Ende ein wenig der Pathos ein wenig übertrieben erscheint kann DAS GEHEIME LEBEN DER WORTE für Fans ruhiger Dramas ohne Einschränkung empfohlen werden.

7,5/10 Punkten

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