„Snake King“ hat mich so ziemlich enttäuscht.
Das Thema der Forschungsgruppe im Dschungel,die durch irgend etwas dezimiert wird,kennt man ja in verschiedenen Variationen(Anacondas,Arachnid etc.).
Hier ist es eine Riesenschlange,die auf mich fast so lächerlich wirkt,wie die ersten Godzilla-Monster mit ihren sichtbaren Reisverschlüssen.
Spannung kommt viel zu wenig auf,dafür wird zu sehr mit den Eingeborenen über das Geheimnis des Jungbleibens lamentiert,anstatt auf die Jagd zu gehen,aber auch Fluchtszenen wird man vergeblich suchen.
Das Vieh taucht auf,wirbelt in billigster Jurassic-Park-Optik sein Opfer durch die Luft und Happs…schon weg.(Somit werden Splatterfreunde bis auf wenige Ausnahmen ebenfalls enttäuscht)
Die Forschertruppe ist innerhalb ihrer Persönlichkeiten so unscheinbar,dass man mit keinem Opfer Mitleid aufbringt.Ist mit der Zeit halt immer mal einer weniger.
Hätte der Film sich nicht ganz so ernst genommen,wären Figuren überspitzt dargestellt worden,würde der Zuschauer eventuell noch mitfiebern können – so aber totale Fehlanzeige.
Die Akteure kommen zu austauschbar daher.
Einzig der Soundtrack ist gut abgestimmt und untermalt die Dschungelszenen ganz ordentlich.
Teilweise hat mich der Streifen ein wenig an die unsäglichen dÁmato-Kannibalenfilme erinnert und das verheißt schon nichts Gutes.(Weiße Frau wird von Eingeborenen gefangen genommen etc)
Im Lauf der Zeit haben sich einige Beiträge zu diesem Genre zum Vergleich angeboten,dieser ist für mich eindeutig ein Schwächerer.
Man kann „Snake King“ so nebenher sehen,wenn man nicht gerade einen spannenden Videoabend mit Freunden plant-dafür reicht´s noch aus.
Gerade noch 4 von 10 Punkten