Als Geschenk und Bestandteil desselben - einer Tier-Horror-Collection - dachte ich, mach ich mal dem Schenkenden eine Freude und sehe mir die Chose mal erwartungsfrei an.
Ein geborgener Amazonas-Mumien-Leichnam, geschätzte 300 Jahre Ex-Lebendalter, wird gefunden und im Interesse der Wissenschaft analysiert. Zur Vertiefung der Studien über das "ewige Leben" wird natürlich aus rein wissenschaftlichem Interesse direkt ein Jung-Forscherteam gen Urwald/Fundort verschickt, um dem Rätsel auf die Spur zu kommen. Das ursprüngliche Team liegt bereits daniedergemetzelt darnieder im Regenwald-Camp.
(Spoiler: bereits am Abflug ist klar, dass sich der dicke Baldwin und die "Heldin" am Ende kriegen...)
Was folgt ist ein wenig Mythologie, Tod und Geheimnis. Ein Volk, das einen unerbittlichen 7-köpfigen CGI-Schlangengott anbetet, der alle Ungläubigen als Snack verspeist, dem genannten Volke dafür aber Schutz gewährt.
Die erwähnte Forschertruppe durchschreitet nach einem, natürlich völlig überraschendem Hubi-Absturz, den Dschungel auf der Suche nach Zivilisation. Gut nur, dass der dickliche Baldwin einheimisch kann, denn sonst wäre bereits beim ersten Zivil-Kontakt Schluss mit lustich.
Sogleich macht sich die Meute auf die Suche, nun unterstützt von einigen Schergen aus dem Leoparden (?)- Volke. Und, wie das bei Einheimischen und ihrem Zusammentreffen mit Götzen-Bildern an markanten Stellen nunmal so ist, wollen sie nicht mehr weitergehen, als sie auf selbiges stoßen. ... blabla, alles nicht neu.
Wie auch immer, die "Guten" und "Unschuldigen" werden größenteils von dem CGI-Schlangengott gesnacked, der Rest findet wacker das gesuchte Dorf. Die Haupt-Dame erlangt das Vertrauen des Häuptlings und wird auch in das Geheimnis des "ewigen Lebens" eingeweiht, nachdem sie einen Dorfjungen vom Schnupfen kuriert hat, den sie durch ihr unkontrolliertes Geniese selber verursachte.
Die Überlebenden nehmen schließlich Kontakt zur Homebase auf, die alles mögliche versucht, um - nein, natürlich nicht die Leute, sondern das Geheimnis zu retten - und somit direkt ein swat-Kommando vorbeischickt.
Es passiert also eine Menge, es passiert eine Menge altbekannt und -bewährtes - und am Ende siegt das Gute.
Es macht streckenweise schon Spaß, den Film zu schauen, Bilder sind teilweise schön ausgesucht, die CGI-Schlange wirkt allerdings sehr unüberzeugend. Die Handlung ist recht vorhersehbar - und das ganze irgendwie ein Versatzstück, aber dennoch recht sehenswert, weil man dann doch den Eindruck bekommt, die Leute geben sich Mühe.