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Von wegen Schlangenkönig oder Schlangenmann. Es ist ja doch nur wieder eine olle Riesenschlangenkreation, die im Urwald irgendwelche Forscher und Abenteurer verputzt, halt mit mehreren Köpfen wie eine Hydra. ANACONDA, der sich durchaus als Vergleich anbietet, war ja schon blöd, aber der Schwachfug hier erreicht fast eine neue Dimension der Doofheit. Dabei sehen die Aufnahmen im Dschungel gar nicht mal so schäbig aus. Aber ein fürchterliches Drehbuch und lausige Computereffekte erweisen sich einmal mehr als die beiden natürlichen Feinde des Monster- und Horrorfilmfans, der sich doch lediglich ein wenig Zerstreuung und kurzweiliges Filmentertainment hiervon versprochen hat. Das größte Ärgernis: Sämtliche alten und dummen Eingeborenenklischees werden rauf und runter geleiert. Dem Häuptling mit dem aufgesetzten, gebrochenen "Indianerdeutsch" möchte man am liebsten sofort das Maul stopfen.