In einer schicken Villa treibt angeblich der Geist eines verstorbenen Teufelsanbeters sein Unwesen. Der Erbe will das Haus bewohnbar und geisterfrei haben. Aus diesem Grund beauftragt er ein spezielles Team, darunter ein Medium, so eine Art Geisterjäger und zwei Privatdetektive, um der Sache auf den Grund zu gehen. Diese werden schon bald mit den Mächten der Finsternis konfrontiert…
WITCHTRAP ist ein billig produzierter, ordentlich dämlicher Geisterhaus-Horror aus den 80ern. Ein toter Satanist spukt fröhlich vor sich hin. Oder steckt doch ein mordender Hausmeister hinter den mysteriösen Todesfällen? Ein Hobby-Satanisten-Keller mit umgedrehtem Kreuz und Pentagramm. Das Medium wird in regelmäßigen Abständen besessen und tanzt den Zappeltanz. Die Geisterjäger rücken mit einem parakinetischem Staubsauger an.
Der Streifen liefert seichte Unterhaltung, kaum brauchbaren Gore und richtig miese FX. Darunter eine Zerquetschung per Auto und ein platzender Schädel im SCANNERS-Gedächtnis-Look. Highlight des Films ist ist Scream Queen Linnea Quigley (RETURN OF THE LIVING DEAD, HOLLYWOOD CHAINSAW HOOKERS). Sie erfreut mit einer Nacktszene, wird aber zur Strafe von einem dämonifizierten Duschkopf aufgespießt.
Dürftiger POLTERGEIST-Abklatsch im Stile von WITCHCRAFT mit Hasselhoff und Lenzis GHOSTHOUSE. Vom Regisseur von NIGHT OF THE DEMONS, PINOCCHIO – PUPPE DES TODES und BRAIN DEAD (2006).
Fazit:
Fauler Zauber.